Morbus Bechterew ist eine entzündliche Krankheit, die vor allem die Wirbelsäule
betrifft. Sie heißt unter Ärzten auf lateinisch "Spondylitis ankylosans". Im deutschen Sprachraum hat sich die Bezeichnung "Morbus
Bechterew" eingebürgert. Der russische Neurologe Wladimir Bechterew hat die Krankheit keineswegs entdeckt oder als
erster beschrieben, sondern nur eine hierzulande in den 1890er Jahren besonders bekannt gewordene Beschreibung
veröffentlicht. Es handelt sich um eine chronische rheumatische Krankheit,
die über entzündliche Prozesse zu einer knöchernen Einsteifung der Wirbelsäule führen kann. Sie kann aber auch die
übrigen Gelenke oder andere Organe des Körpers befallen. Sie gilt bis heute als unheilbar, läßt sich aber in ihrem
Verlauf ganz entscheidend beeinflussen (nach: www.bechterew.de)