Unter einem Hirnaneurysma versteht man sackartige Erweiterungen der hirnversorgenden Blutgefäße. Im Gegensatz zu einer regulären, widerstandsfähigen Gefäßwand, ist die Wand eines Hirnaneurysmas sehr viel dünnner und schwächer, und birgt damit stets die Gefahr zu platzen und eine Subarachnoidalblutung zu verursachen. Auch neigen Hirnaneurysmen dazu, über einen Zeitraum von mehreren Jahren langsam an Größe zuzunehmen, so dass sie auch zu einem Druck auf das umgebende Hirngewebe führen können. Dieser Druck kann zu neurologischen Ausfällen, wie Taubheit oder Schwäche in Gesicht, Arm oder Bein, oder zu Sehstörungen führen
(nach: Universitätsklinik für Neurochirurgie in Mannheim)